schatzkisteFragen, die Partnersuchende häufig stellen

Wer kann sich in die Kartei aufnehmen lassen?

In die Kartei der “Schatzkiste” werden nur Menschen mit Behinderungen aufgenommen. Meist werden dies Menschen mit Lernschwierigkeiten sein, ein kleiner Anteil der Partnersuchenden weist aber auch andere Behinderungen auf, wie Körperbehinderungen und psychische Behinderungen.

Wird auch jemand abgewiesen?

Menschen ohne Behinderungen werden nicht in die Kartei aufgenommen. Es geht darum,

insbesondere Frauen vor möglichen Mißbrauch weitgehend zu schützen.

Wie komme ich zur Schatzkiste?

Die/der Partnersuchende muß persönlich ins Vermittlungsbüro kommen, um sich in die Kartei aufnehmen zu lassen.

Muß ich allein kommen?

Die/der Partnersuchende kann dabei auch Begleitpersonen mitbringen.

Muß ich ein Foto mitbringen?

Ein Foto braucht nicht mitgebracht zu werden!

Was muß ich noch mitbringen?

Bereitzuhalten ist die vollständige Adresse, das Geburtsdatum und eine oder mehrere Telefonnumern, unter der der Partnersuchende tagsüber zu erreichen ist. (Partnersuchende ohne Telefonanschluß werden nicht in die Kartei aufgenommen!).

Was kostet die Partnervermittlung?

Die Aufnahme bei der Schatzkiste-Main-Kinzig kostet einmalig 10 Euro.

Vermittlungsgebühren werden grundsätzlich nicht erhoben.

Wann ist die Schatzkiste geöffnet?

Es gibt einen Termin nach telefonischer Vereinbarung.

Wo kann ich anrufen?

Telefon: 06051/9223-43,

dort ist auch ein Anrufbeantworter angeschlossen

Tel.mobil: 0160 2138572

Ist das umständlich, aufgenommen zu werden?

Die Aufnahme in die Kartei dauert ca. eine halbe Stunde.

Woher weiß ich, was der Vermittler über mich gespeichert hat?

Die/der Partnersuchende bekommt einen Ausdruck mit ihren/seinen gespeicherten Daten.

Wie ist das mit dem Datenschutz?

Selbstverständlich werden alle Angaben vertraulich behandelt. Eine Weitergabe findet nur statt, wenn der/die Partnersuchende das ausdrücklich gestattet. Eine Schweigepflichtserklärung ist zu unterschreiben.

Kann ich selbst Partnervorschläge aussuchen?

Alle Schritte werden nur über die Person des Partnervermittlers abgewickelt. Es wird immer nur ein Vorschlag zur Zeit gemacht.

Warum geht das alles nur über den Vermittler?

Bei Menschen mit Lernschwierigkeiten scheint dies Verfahren besonders angemessen. Erfahrungen mit anderen Personengruppen liegen bisher noch kaum vor.

Wie bekomme ich meinen Partnervorschlag?

Der Vermittlungsvorschlag kommt als Brief. Zunächst wird nur das Foto gezeigt.

Was muß ich tun, wenn ich Post bekommen habe?

Die/der Partnersuchende soll sich innerhalb von zwei Wochen telefonisch melden und sich zu dem Partnervorschlag äußern.

Kann ich schon vor dem ersten Treffen etwas über den Partnervorschlag erfahren?

Zum Partnervorschlag werden telefonisch Auskünfte erteilt, wenn die/der andere Partnersuchende das in der Schweigepflichtserklärung genehmigt hat.

Wo treffe ich meinen Partnervorschlag?

Das erste Treffen findet im Vermittlungsbüro statt. Dazu können auch weitere Personen mitgebracht werden, vorausgesetzt die/der andere Partnersuchende ist damit einverstanden.

Wie erfahre ich Adresse und Telefonnummer von meinem Partnervorschlag?

Wenn beide Partner einverstanden sind, sich auch noch weiterhin zu treffen, werden die sogenannten Berichte mit den vollständigen Datensätzen ausgedruckt und ausgehändigt.

Wie gut sind denn meine Chancen, über die Schatzkiste jemanden kennen zu lernen?

Zur Einschätzung der Vermittlungschancen ist es wichtig zu wissen: in der Kartei sind meist sehr viel mehr Herren als Partnersuchende eingetragen (Das Verhältnis von Damen zu Herren beträgt etwa 1:3).

Welche Chancen habe ich als Rollstuhlfahrer?

RollstuhlfahrerInnen haben nach den bisherigen Erfahrungen leider keine besonders guten Vermittlungsaussichten. Das liegt aber hauptsächlich daran, daß Körperbehinderungen eher selten vertreten sind.